Entwurf: Frank. Milenz. Rabenseifner. Architekten, Greifswald
Polizeidienststellen werden zusammengefasst
02.03.2011 | Polizeidienststellen werden in der Ulmenstraße und in Waldeck zusammengefasst
Die Landespolizei konzentriert ihre Dienststellen gemäß dem neuen Strukturkonzept an zwei Hauptstandorten in der Region.
Verantwortlich für die umfangreichen Baumaßnahmen ist unser BBL M-V Geschäftsbereich Rostock.
Entwurf: Frank. Milenz. Rabenseifner. Architekten, Greifswald
Neben dem Standort "vor den Toren der Stadt" in Dummerstorf, Ortsteil Waldeck, wird die Ulmenstraße 54 dafür zum zentralen Standort der Polizeidienststellen im Stadtgebiet Rostocks ausgebaut. Vorgesehen ist, dass Ende 2014 die Polizei-inspektion, das 1. Polizeirevier, das Kriminalkommissariat, die Kriminalpolizeiinspektion, der polizeiärztliche Dienst, die Kriminalberatungsstelle sowie das Zentralgewahrsamsgebäude und die zentrale Gefangenensammelstelle in der Ulmenstraße ihren Sitz haben.
Dafür wird die 1,3 ha große Liegenschaft komplett neu geordnet, wodurch sich ihr Erscheinungsbild erheblich verändert. Es entstehen 60% der Gebäude neu. Zurzeit prägen neben dem im Jahr 1998 in Dienst genommenen Zentralgewahrsamsgebäude noch Altbauten früherer Nutzungen das Bild. Die 1920 errichteten Häuser A (Hauptgebäude) und E waren Teil der Kaserne einer Maschinengewehrkompanie und wurden später durch das Volkspolizeikreisamt Rostock genutzt.
Das zunächst als Reit- später als Sporthalle dienende Haus E an der Maßmannstraße wird im Zuge der Baumaßnahme abgerissen und ab Herbst 2011 durch eine neue Gefangenensammelstelle ersetzt. Gleichzeitig beginnt die Sanierung des Hauses A und Mitte 2012 folgt der 4-geschgossigen Neubau (Haus B) entlang der Hansastraße.
In der Bauzeit, wird die Ulmenstraße fast komplett geräumt. Lediglich das Zentralgewahrsamsgebäude an der Waldemarstraße ist dann noch in Nutzung und nimmt im oberen Geschoss das 1. Polizeirevier auf. Durch diese Nutzungsverlagerung wird die Bauzeit um ca. 1,5 Jahre verkürzt.
Das Erscheinungsbild des nicht unter Denkmalschutz stehenden Altbaus wird auch nach Abschluss der Wärmedämmmaßnahmen weitgehend erhalten bleiben. Der nicht unterkellerte Neubau bildet mit seiner gradlinigen Fassade hierzu und zur gegenüberliegenden Bebauung einen modernen Kontrast. Die introvertierte Erdgeschosszone der Hansastraße ist dabei den Erfordernissen der baulichen Sicherheit geschuldet. Die Gebäude werden neben einer Vielzahl von Büros z.B. Vernehmungs-, Labor-, Asservaten- und Lagerräume aufnehmen und der Polizei ein zeitgemäßes, modernes Arbeitsumfeld bieten.
Polizeidienststellen werden in der Ulmenstraße und in Waldeck zusammengefasst
| Bauherr |
Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den BBL M-V Geschäftsbereich Rostock |
| Genehmigte Kosten |
16,9 Mio. € |
| Baubeginn |
08.2011 |
| Bauende |
11.2014 |
| Hauptnutzfläche |
5.432 m² |
| Bruttorauminhalt |
38.341 m² |
| Architekt |
FMR Architekten Frank - Milenz - Rabenseifner, Greifswald |
Links
- Aktuell - Bauminister besucht Polizei in Waldeck
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02.03.2011