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Richtfest für neues Hafthaus

17.09.2014 | Justizvollzugsanstalt (JVA) Bützow

Am vergangenen Freitag wurde nach elf Monaten Bauzeit das Richtfest für den Neubau des Hafthauses H auf dem Gelände der JVA Bützow gefeiert. Justizministerin Uta-Maria Kuder schlug den letzten symbolischen Nagel in den Dachstuhl.
Richtfest Hafthaus H in der JVA Bützow - Justizministerin M-V, Uta-Maria Kuder schlägt den symbolisch letzten Nagel im Beisein von Wolfgang Suhrbier vom Justizministerium M-V und Herrn Thomas Straub, stellvertretender  Leiter der JVA sowie dem Dachdeckermeister Dirk Hoppe.
Richtfest Hafthaus H in der JVA Bützow - Justizministerin M-V, Uta-Maria Kuder schlägt den symbolisch letzten Nagel im Beisein von Wolfgang Suhrbier vom Justizministerium M-V und Herrn Thomas Straub, stellvertretender Leiter der JVA sowie dem Dachdeckermeister Dirk Hoppe.
Richtfest für Hafthaus H in der JVA Bützow © 2014 Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-VorpommernGalerie In den dreigeschossigen Neubau mit Satteldach investiert das Land Mecklenburg-Vorpommern rund 13 Mio. €. Er soll bis zum 30. September nächsten Jahres bezugsfertig sein. "Wir liegen derzeit gut im Plan und alles ist bislang reibungslos verlaufen. Selbst in der schlechten Jahreszeit konnten wir bauen.", erklärte Eckhard Hintz vom Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL M-V), dessen Geschäftsbereich Neubrandenburg für das Bauprojekt verantwortlich ist.
Der Rohbau wurde aus Stahlbeton mit einem hohen Anteil an Halbfertigteilen erstellt. Damit wurde der schnelle Baufortschritt realisiert. Die hinterlüftete Außenfassade wird zweischalig mit Vormauerklinkersteinen und Wärmedämmung errichtet werden. Der Neubau passt sich gut in das historische Gesamtbild der JVA ein.
Mit dem neuen Hafthaus werden ab Oktober nächsten Jahres 142 Haftplätze, davon 134 Einzelhafträume sowie drei Hafträume mit Doppelbelegung, zwei Arresträume und ein besonders gesicherter Haftraum zur Verfügung stehen. Zwei der Einzelhafträume werden behindertengerecht errichtet. Die Zellen werden mit einem integrierten Sanitärbereich mit Duschen ausgestattet werden.
Mit dem Neubau verbessern sich nicht nur die Haftbedingungen für die Insassen, die derzeit in Containern untergebracht sind, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten. "Ich kann mich noch gut an den ersten Termin in Bützow erinnern. Es war einfach furchtbar. Diese dunklen und auch schlecht belüften Räume. Das sind weder Arbeitsbedingungen für meine Mitarbeiter noch vernünftige Haftbedingungen für die Insassen. Es ist gut, dass das bald vorbei ist", erklärte Uta-Maria Kuder.
17.09.2014