Grundsteinlegung für Hörsaal in Rostock

Schlotmann: Moderner Bau im alten Areal
Für ein neues Hörsaalgebäude in der Ulmenstraße in Rostock ist am heutigen Mittwoch der Grundstein gelegt worden. "Damit entsteht ein weiterer moderner Bau in einem alten Areal, denn inmitten der historischen ehemaligen Kasernen aus dem 19. Jahrhundert wird bald ein Gebäude mit Kupfer- und Glasfassade in diesem denkmalgeschützten Ensemble stehen", sagte Bauminister Volker Schlotmann heute bei der Grundsteinlegung in Rostock. Der Neubau kostet gut vier Millionen Euro und wird aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Er soll im Herbst 2011 fertig gestellt sein.
Der Neubau, an dem überwiegend regionale Firmen beteiligt sind, beherbergt zwei Hörsäle für 300 und 250 Studenten. "Die Bedingungen für Lehre und Ausbildung an der Universität Rostock werden durch das zweite Hörsaalgebäude auf dem Campus in der Ulmenstraße weiter verbessert", sagte Schlotmann. "Das Haus wird medientechnisch und audiovisuell auf dem neuesten Stand sein." Diese Ausstattung entspricht der des bereits bestehenden Audimax. Durch die Kompatibilität der Systeme sind Konferenzveranstaltungen in bis zu drei Hörsälen gleichzeitig mit 1.050 Teilnehmern möglich. Mit der Kupfer- und Glasfassade und der Leitwand aus Naturstein wird es äußerlich im Wesentlichen ähnlich sein wie der erste Hörsaal, der im Jahr 2004 errichtet wurde. Nur der Windfangbereich an der Westfassade kann farbig anders gestaltet werden.
Der Universitätscampus Ulmenstraße ist im Wesentlichen geprägt durch ehemalige Kasernen und Funktionsgebäude aus dem Ende des 19. Jahrhundert, die einen rechteckigen Exerzierplatz umschließen. Ergänzt werden die historischen Gebäude durch die beiden den neuen östlichen Abschluss des Platzes bildenden Hörsaalgebäude. "Das ist Baukultur: Hier wird einerseits die Geschichte des Landes bewahrt und andererseits auf moderne, innovative Architektur gesetzt", so der Bauminister. "Diese Kombination aus Tradition und Moderne ist typisch für unser Land und bietet eine spannungsvolle architektonische Abwechslung für unsere Einwohner, aber auch für die Touristen", so der Minister abschließend.
Für die Baumaßnahme zeichnet der Betrieb für Bau und Liegenschaften, der dem Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung unterstellt ist, verantwortlich.
Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Schloßstraße 6–8
19053 Schwerin
Telefon: 0385 588-8003
Telefax: 0385 588-8088
pressestelle@vm.mv-regierung.de
Internet: www.mv-regierung.de/vm
27.05.2010