Rostocker Haus der Justiz wird saniert
Schlotmann: Mehr Verhandlungssäle
Die Sanierung des Hauses der Justiz in Rostock beginnt. Bauminister Volker Schlotmann sagte heute beim Beginn der Arbeiten in Rostock: "Die Baumaßnahmen sind dringend notwendig, um die Bausubstanz zu erhalten und moderne Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der Gerichte zu schaffen."
Das Haus der Justiz in der August-Bebel-Straße wurde in den 1950er Jahren im Stil des nationalen Historismus für das Ministerium für Staatssicherheit errichtet und wird seit der Wiedervereinigung als Gerichtsgebäude genutzt. Die Häuser 1, 2, und 5/6 des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes sollen bis zum Frühjahr 2013 für insgesamt 13,4 Millionen Euro vollständig saniert und modernisiert werden.
Der Gebäudekomplex bleibt in Form und Gestaltung erhalten. Ein unterirdisches Heizhaus wird zurückgebaut, im Innenhof wird nach Abbruch eines später hinzugefügten Kantinenanbaus ein Erweiterungsanbau für Gerichtssäle errichtet, der sich über alle Nutzgeschosse erstreckt. Die Außenanlagen werden neu hergerichtet. Neben einer durch die Modernisierung angestrebten Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter der Gerichte wird das gesamte Gebäude besucherfreundlicher. "Durch den Erweiterungsbau erhalten die Gerichte zusätzliche Verhandlungssäle. Vorhandene Verhandlungsräume werden modernisiert", so Schlotmann. Die Sicherheit des Gebäudes erhöht sich durch eine komplett neue "Zuführungssituation" für Häftlinge. Das Gebäude wird außerdem mit einem Aufzug behindertengerecht erschlossen. Die Gebäudetechnik wird komplett erneuert.
Im Haus der Justiz sind das Landgericht Rostock, das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern, das Arbeitsgericht Rostock, das Sozialgericht Rostock und Teilbereiche des Oberlandesgerichtes Rostock untergebracht. Für die Dauer der Sanierung ist das Landgericht in die Alte Post am Neuen Markt umgezogen.
Die viergeschossige um einen Innenhof gruppierte Anlage wurde, mit Ausnahme des Gefängnisflügels, in Formen der nationalen Tradition – Orientierung an gotischen und klassizistischen Vorbildern unter Berücksichtigung der für Norddeutschland typischen Backsteinbauweise – gebaut. Es ist Teil des Gebäudekomplexes des ehemaligen Hauptgebäudes der Staatssicherheit des Bezirkes Rostock.
Die viergeschossige um einen Innenhof gruppierte Anlage wurde, mit Ausnahme des Gefängnisflügels, in Formen der nationalen Tradition – Orientierung an gotischen und klassizistischen Vorbildern unter Berücksichtigung der für Norddeutschland typischen Backsteinbauweise – gebaut. Es ist Teil des Gebäudekomplexes des ehemaligen Hauptgebäudes der Staatssicherheit des Bezirkes Rostock.
Die Bausubstanz ist dringend sanierungsbedürftig, die technischen Einbauten sowie der Fußboden und ein Großteil der Fenster und Türen weisen hohe Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen auf. Die Anzahl der Gerichtssäle reicht nicht aus.
Die Bausubstanz ist dringend sanierungsbedürftig, die technischen Einbauten sowie der Fußboden und ein Großteil der Fenster und Türen weisen hohe Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen auf. Die Anzahl der Gerichtssäle reicht nicht aus.
Geplant wird die Sanierung von einem Architektenbüro aus Greifswald. Bisher wurden ausschließlich Unternehmen aus der Region beauftragt.
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Schloßstraße 6–8
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Telefon: 0385 588-8003
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26.05.2010