Beton wird angerührt
13.12.2010 | Universitätsklinikum Rostock (UKR)
Die Baustelle auf dem Campus Schillingallee ist eingerichtet und der Rohbau für das Ver- und Entsorgungszentrum (VEZ) kann entstehen. Mehr als 2.800 m³ Beton und 650 Tonnen Stahl werden dafür in den nächsten Wochen herangeschafft.
Das Universitätsklinikums in Rostock bekommt ein neues Ver- und Entsorgungszentrum. Für knapp 18 Mio. € wird ein funktionaler Zweckbau zwischen der Kinder- und Jugendklinik und der Dermatologie auf dem Campus Schillingallee entstehen. Verantwortlich für das Bauprojekt ist unsere Projektgruppe Klinikbau (PGK) im landeseigenen Betrieb für Bau und Liegenschaften. Der Entwurf geht auf den Masterplan für das Campusgelände zurück und wurde von den beauftragten Architekten Haid +Partner aus Nürnberg erstellt.
Galerie
Auf knapp 3.500 m² Nutzfläche wird das logistische Zentrum des UKR entstehen. Der An- und Abtransport der medizinischen Materialien und deren weitere unterirdische Verteilung über die Automatische Warentransportanlage (AWT) ist eine der wichtigsten Funktionen des VEZ. Außerdem sind in dem 26.300 m³ fassenden Neubau das Offizin (lat.: officina, Arbeitsraum einer Apotheke), einige Technikräume, Werkstätten und das Rechenzentrum für das Klinikum untergebracht. Auf dem geräumigen Innenhof finden auch die großen LKW ihre Rampe zum Be- bzw. Entladen und ausreichend Platz zum Wenden. Ein Containerdepot und eine Waschanlage gehören auch zu dem modernen Gebäude, das in knapp zwei Jahren Bauzeit im Herbst 2012 fertig werden soll. Zunächst wird jedoch am 14. Januar 2011 um 10 Uhr vom Bauminister Volker Schlotmann und Vertretern der Universität Rostock dem Brauch entsprechend der Grundstein gelegt.
Hintergrund zum Baubeginn
Die Planungen für den Neubau liegen einige Zeit zurück. Es war nicht einfach, ein Unternehmen für die Rohbauarbeiten zu finden. In Zeiten, in denen durch Konjunkturpakete und Zukunftsinvestitionsprogramme sehr viel Geld zum Bauen zur Verfügung gestellt wird, können Kapazitäten der Baufirmen durch vermehrte Anfragen und Aufträge erschöpft sein.
Das erste europaweite Vergabeverfahren haben wir aufgehoben, da unsere Planungen der Baukosten nicht zu den (wenigen) Angeboten gepasst haben. Nach einer weiteren europaweiten Vergaberunde konnten wir eine Firma für die Rohbauarbeiten finden.
Der Baubeginn war dadurch aber immer noch nicht in Sicht – denn das Vergaberecht gibt jedem Bieter auch die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen. Erst die Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern konnte die Richtigkeit unseres Vergabeverfahrens bestätigen und damit Rechtssicherheit – sowohl für uns als Bauherrn und Auftraggeber, als auch für die Rohbaufirma und Auftragnehmer – herstellen. Der Baubeginn ist nunmehr erfolgt.
Das erste europaweite Vergabeverfahren haben wir aufgehoben, da unsere Planungen der Baukosten nicht zu den (wenigen) Angeboten gepasst haben. Nach einer weiteren europaweiten Vergaberunde konnten wir eine Firma für die Rohbauarbeiten finden.
Der Baubeginn war dadurch aber immer noch nicht in Sicht – denn das Vergaberecht gibt jedem Bieter auch die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen. Erst die Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern konnte die Richtigkeit unseres Vergabeverfahrens bestätigen und damit Rechtssicherheit – sowohl für uns als Bauherrn und Auftraggeber, als auch für die Rohbaufirma und Auftragnehmer – herstellen. Der Baubeginn ist nunmehr erfolgt.
Links
- Bauprojekt - Neubau Ver- und Entsorgungszentrum (VEZ)
- Bauprojekt - Zielplanung für den Campus Schillingallee
- Presseinformation - Baustart am Universitätsklinikum Rostock
13.12.2010