Entwurf: Andreas Rossmann (BDA), Schwerin
Erweiterungsneubau Naturparkamt Schaalsee
Die Bodenplatte liegt fest verankert auf 18 Gründungspfählen.
© 2011 Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
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Erweiterungsneubau Naturparkamt Schaalsee
20.12.2011 | Allgemeiner Landesbau
Das 1998 errichtet Besucherinformationszentrum "Pahlhuus" in Zarrentin wird neben seiner Funktion für die Öffentlichkeit und Umweltbildung im Wesentlichen durch die Verwaltung des Schutzgebietes genutzt.
Durch die Weiterentwicklung des ehemaligen Naturparks zum UNESCO- Biosphärenreservat entstand für das Amt für das Biosphärenreservat (AfBR) Schaalsee, als untere Naturschutzbehörde, ein Mehrbedarf an Bürofläche, der mit dem Erweiterungsneubau gedeckt wird.
Entwurf: Andreas Rossmann (BDA), Schwerin
Der Anbau ist durch seine eigenständige Gestaltung als klarer quaderförmiger Baukörper deutlich als Ergänzungsbau erkennbar. Es nimmt Gestaltungselemente des Bestandes wie die Holzfassade auf und tritt so in den Dialog mit dem vorhandenen Verwaltungsgebäude.
Die kompakte Form nimmt die Zweigeschossigkeit des angrenzenden Gebäudes auf und passt sich gut in das Ensemble ein. Der Anschluss an das bestehende Verwaltungsgebäude erfolgt über einen offenen Steg im Erdgeschoss. Im Zusammenhang mit der Stegverbindung wird auch eine Rampenanlage hergestellt, die die barrierefreie Erschließung des Erdgeschosses und der bisher nicht stufenlos erreichbaren Erdgeschossflächen im Hauptgebäude ermöglicht.
Die kompakte Form nimmt die Zweigeschossigkeit des angrenzenden Gebäudes auf und passt sich gut in das Ensemble ein. Der Anschluss an das bestehende Verwaltungsgebäude erfolgt über einen offenen Steg im Erdgeschoss. Im Zusammenhang mit der Stegverbindung wird auch eine Rampenanlage hergestellt, die die barrierefreie Erschließung des Erdgeschosses und der bisher nicht stufenlos erreichbaren Erdgeschossflächen im Hauptgebäude ermöglicht.
Galerie
Das Gebäude wurde auf einem Stahlbetonbalkenrost über 18 Gründungspfählen errichtet, die 12 bis 15 m lang sind, da das Gebäude über eine Deponie wie auch der Hauptbau errichtet wird. Die Bodenplatte und die Geschossdecken sind als massive Betondecken konzipiert. Tragende und aussteifende Wände werden aus Kalksandsteinmauerwerk errichtet. Die Außenwände erhalten auf der Außenseite ein Wärmedämmverbundsystem mit hinterlüfteten Holzlamellen, Teilbereiche werden farbige Schichtstoffplatten erhalten. Die Dachdecke ist als Warmdachkonstruktion mit einem kleinen Dachüberstand aus einer leichten Holzkonstruktion ausgeführt.
Beim Entwurf des Neubaus wurde auf eine Material sparende Konstruktionsweisen geachtet. Für die Fassadenoberflächen sowie die Fensterelemente kommt Holz als nachwachsender Rohstoff zum Einsatz. Die mineralischen Massivbauteile wie das Kalksandsteinmauerwerk oder die Stahlbetonelemente sind zunächst überaus dauerhaft und lassen sich nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer über das Baustoffrecycling problemlos wieder in den Materialkreislauf eingliedern.
Planungsdaten Erweiterungsneubau Naturparkamt Schaalsee
| Bauherr |
Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den BBL M-V, Geschäftsbereich Schwerin |
| Baubeginn |
07.2011 |
| Bauende |
05.2012 |
| Nutzfläche |
202 m² |
| Bruttorauminhalt |
1.026 m³ |
| Baukosten |
753.000 € |
| Architekt |
Andreas Rossmann (BDA), Schwerin |
| Projektleitung, Planungen Heizung, Lüftung, |
BBL M-V Geschäftsbereich Schwerin |
| Sanitär, Außenanlagen, Gebäudeleittechnik, |
|
| Informations- und Fernmeldetechnik |
20.12.2011