Wettbewerbe sind entschieden. Ausstellung wird eröffnet.
24.02.2012 | Universität Rostock Wettbewerbe Kunst am Bau
Die Wettbewerbsergebnisse für die Kunst an den Neubauten des Departements Leben, Licht und Materie (LL&M) und dem Institut für Informatik (RZ) wurden heute in der Universitätsbibliothek Rostock bekanntgegeben.
Der Geschäftsführer des für den Wettbewerb verantwortlichen Betriebs für Bau und Liegenschaften Heinz-Gerd Hufen und der Rektor der Universität Rostock, Prof. Wolfgang Schareck präsentierten heute in der Universitätsbibliothek Rostock die Gewinnerinnen der beiden Wettbewerbe.
Frau Dr. Lorenzen vom Preisgericht erläutert die Preisträgerarbeit und gibt die Gewinnerin Frau Yvonne Lee Schultz bekannt.
"Light Flatters" im Forschungsgebäude
Der Neubau des Departments Leben, Licht & Materie erhält farbige Akzente im Treppenhaus.
Am 22. Februar 2012 setzte sich das Preisgericht für den Wettbewerb Kunst am Bau im Forschungsgebäude LLM zusammen. Die Wettbewerbsteilnehmer machten es dem Preisgericht durch ihre komplexen und qualitativ hochwertigen Vorschläge nicht einfach. Trotzdem fällte es nach intensiver und eingehender Beratung ein einstimmiges Urteil für die Arbeit der Berliner Künstlerin Yvonne Lee Schultz mit dem Titel "Light Flatters".
Die den Teilnehmern gestellte Wettbewerbsaufgabe, ein Kunstwerk im mittigen, von oben natürlich belichteten Treppenraum des Gebäudes zu entwerfen mit Bezug zu den Forschungsinhalten "Leben, Licht & Materie", übertrug die Künstlerin in ein zugleich lebendiges und kontemplatives Bild.
Die Künstlerin sieht vor, 10 beschichtete Glasplatten an der Treppenhauswand anzubringen, die je nach Standort und Lichteinfall, das Licht in unterschiedlicher Farbe reflektieren. Auf diese Weise entsteht beim Gang durch das Treppenhaus eine sich ständig wandelnde Farbkomposition.
Am 22. Februar 2012 setzte sich das Preisgericht für den Wettbewerb Kunst am Bau im Forschungsgebäude LLM zusammen. Die Wettbewerbsteilnehmer machten es dem Preisgericht durch ihre komplexen und qualitativ hochwertigen Vorschläge nicht einfach. Trotzdem fällte es nach intensiver und eingehender Beratung ein einstimmiges Urteil für die Arbeit der Berliner Künstlerin Yvonne Lee Schultz mit dem Titel "Light Flatters".
Die den Teilnehmern gestellte Wettbewerbsaufgabe, ein Kunstwerk im mittigen, von oben natürlich belichteten Treppenraum des Gebäudes zu entwerfen mit Bezug zu den Forschungsinhalten "Leben, Licht & Materie", übertrug die Künstlerin in ein zugleich lebendiges und kontemplatives Bild.
Die Künstlerin sieht vor, 10 beschichtete Glasplatten an der Treppenhauswand anzubringen, die je nach Standort und Lichteinfall, das Licht in unterschiedlicher Farbe reflektieren. Auf diese Weise entsteht beim Gang durch das Treppenhaus eine sich ständig wandelnde Farbkomposition.
Das Modell der Künstlerin Jutta Albert in der Ausstellung.
Eine "Stabskulptur" für das Konrad-Zuse-Haus
Nach intensiver Diskussion über die 10 qualitativ hochwertigen Wettbewerbsbeiträge entschied sich das Preisgericht am 23. Februar 2012 für die Arbeit der Lübstorfer Künstlerin Jutta Albert.
In der Begründung der Entscheidung heißt es: "Die Arbeit überzeugte durch die Raumwirkung sowie ihre Farb- und Materialwahl. Es gibt vielfältige Assoziationsmöglichkeiten zu den Inhalten und zur Nutzung des Gebäudes. Sie zeigt eine hohe gestalterische Qualität in ihrer subtilen Verbindung von geometrisch-technischer und organischer Anmutung."
Die Skulptur wird aus 9 Porzellanstäben bestehen, die bis zu 8 Meter hoch in das Atrium des Konrad-Zuse-Hauses ragen. 4 der Stäbe sind leicht geneigt, so dass sich Überschneidungen der Stablinien ergeben. Der Schwarz-Weiß-Ton der Skulptur steht in reizvollem Kontrast zum rot der Innenfassade dahinter und gleichzeitig interpretiert er die gegenüberliegende Fassade der Laubengänge.
In der Begründung der Entscheidung heißt es: "Die Arbeit überzeugte durch die Raumwirkung sowie ihre Farb- und Materialwahl. Es gibt vielfältige Assoziationsmöglichkeiten zu den Inhalten und zur Nutzung des Gebäudes. Sie zeigt eine hohe gestalterische Qualität in ihrer subtilen Verbindung von geometrisch-technischer und organischer Anmutung."
Die Skulptur wird aus 9 Porzellanstäben bestehen, die bis zu 8 Meter hoch in das Atrium des Konrad-Zuse-Hauses ragen. 4 der Stäbe sind leicht geneigt, so dass sich Überschneidungen der Stablinien ergeben. Der Schwarz-Weiß-Ton der Skulptur steht in reizvollem Kontrast zum rot der Innenfassade dahinter und gleichzeitig interpretiert er die gegenüberliegende Fassade der Laubengänge.
Ausstellung bis 9. März 2012
Alle Wettbewerbsbeiträge sind vom 24.02.2012 bis zum 09.03.2012 im Untergeschoss der Universitätsbibliothek in der Albert-Einstein-Str. 6 in Rostock zu besichtigen.
So geht es weiter.
Geplant ist es, diese Arbeit im Sommer 2012 als erste einer Reihe von insgesamt vier Arbeiten für Kunst am Bau im Zusammenhang mit Baumaßnahmen der Universität Rostock zu realisieren. Dazu zählen die hier entschiedenen Wettbewerbe für das Department Leben, Licht & Materie und das Institut für Informatik. Es folgen die Wettbewerbe für das Universitätshauptgebäude (das Preisgericht tagt am 14. März 2012) und den Neubau des Institutes für Physik folgen. Für diese vier Wettbewerbe stellt das Land insgesamt 158.000 € zur Verfügung.
Links
- Presseinformation - Wettbewerbe sind entschieden. Ausstellung wird eröffnet.
- Aktuell - Wichtige Wettbewerbsentscheidungen fallen noch im Februar und März
24.02.2012