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"Renaissance in Mecklenburg" – der Band, dessen Druck durch die Stiftung Mecklenburg ermöglicht wurde, würdigt erstmals in einer Gesamtschau die für das Herzogtum bedeutende Epoche. Unter den Herzögen Johann Albrecht I. (reg. 1547-1576) und Ulrich (reg. 1555-1603) erlebte das Land ein kulturelle Blütezeit, der eine faszinierende Überlieferung von Architektur und baugebundener Kunst zu verdanken ist.Die Texte des Historikers Steffen Stuth (Kulturhistorisches Museum Rostock) sowie der Kunsthistoriker Michael Bischoff (Weserrenaissance-Museum Lemgo) und Carsten Neumann (Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern) informieren über Geschichte und Kunst im frühneuzeitlichen Mecklenburg, die in den Kontext europäischer Kulturgeschichte eingeordnet werden.
Die Fotos von Hillert Ibbeken, der sich mit Monographien über Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius, Friedrich August Stüler, Schloss Sanssouci und zuletzt die Schlösser der Weserrenaissance einen Namen gemacht hat, bieten eine aktuelle Bestandsaufnahme. Landesherrliche Residenzen und Schlösser des Niederadels werden dabei ebenso berücksichtigt wie bürgerliche und kirchliche Bauten, jeweils einschließlich erhaltener wandfester Dekorationen wie Malereien oder Stuckarbeiten und Kirchenausstattungen wie Altäre, Kanzeln, Orgeln und Grabmäler. Bis heute tragen diese Zeugnisse der frühen Neuzeit zum kulturellen Reichtum der Region bei.