Spitzahorn im Ehrenhof: alt und ehrwürdig.
Sicherheit geht vor.
Ein gesunder Stamm, eine gut ausgebildete Krone mit vielen vitalen Ästen und jede Menge grüne Blätter – so sieht ein gesunder Baum aus. Kommt ein Baum "in die Jahre", so sterben die Äste, brechen ab und der Stamm kann seine Last kaum noch tragen. Dann wird der Baum zur Gefahr.
Spitzahorn im Ehrenhof: alt und ehrwürdig.
Im Schlosspark Bothmer, der als Barockgarten um das Jahr 1730 angelegt worden ist, haben unsere Landschaftsgärtner des Dezernats Schlösser und Gärten im BBL M-V Geschäftsbereich Schwerin ein stets waches Auge auf die Bäume im Park. Entsprechend der Parkentwicklungskonzeption und Denkmalpflegerischen Zielstellung aus dem Jahre 2009 richten wir den Park heute mit Mitteln aus dem Landeshaushalt M-V und der Europäischen Union (ELER) mit den von uns beauftragten Fachfirmen so wieder her, wie er morgen aussehen soll.
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Vor kurzem haben wir jedoch feststellen müssen, dass einige Bäume im Schlosspark bereits stark gealtert und mit schädigenden Pilzen und Schwämmen befallen sind. Mit einem Gutachten erhielten wir die traurige Gewissheit, dass zwei der sechs untersuchten Bäume nicht mehr zu retten sind.Ein Spitzahorn im Ehrenhof, der bereits mit Seilen in der Krone gestützt war, und eine Linde im hinteren Teil des Parks, stellen nunmehr eine Gefahr für die Gäste unseres Schlossparks dar. Die Naturschutzbehörde Nordwestmecklenburg genehmigte die Fällung der beiden Bäume. Sobald die Restaurierung des Ehrenhofes es erlaubt, pflanzen wir ersatzweise einen Spitzahorn. So wird die nächste, sehr wahrscheinlich erst die übernächste Generation das hoffentlich prächtige Ergebnis erleben können.
06.06.2012