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Zu begutachten waren 9 Entwürfe für ein Kunstwerk, das laut Aufgabenstellung der Wettbewerbsauslobung "die Besucher empfängt, sich im Raum des Vestibüls zu behaupten weiß und möglichst auch in Beziehung zum Leitspruch der Universität Rostock "Traditio et Innovatio" tritt."
Die Frage der Kunst noch unentschieden
14.03.2012 | Universität Rostock
Am 14.03.2012 tagte das Preisgericht für den Wettbewerb Kunst am Bau im
Foyer des Hauptgebäudes der Universität Rostock.
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Zu begutachten waren 9 Entwürfe für ein Kunstwerk, das laut Aufgabenstellung der Wettbewerbsauslobung "die Besucher empfängt, sich im Raum des Vestibüls zu behaupten weiß und möglichst auch in Beziehung zum Leitspruch der Universität Rostock "Traditio et Innovatio" tritt."
Das Foyer wird zurzeit nach den Vorgaben des Restaurators weitestgehend in den originalen Zustand versetzt. Nach Abschluss der Arbeiten erscheint es dem Besucher wieder in seiner reich gestalteten Form im Stil der Neorenaissance. Der ehemals auf Höhe der Galerie stehende Atlant kann jedoch aus konservatorischen Gründen nicht wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren. Gefragt war deshalb seine Neuinterpretation oder ein vollständig neues künstlerische Konzept. Für den Wettbewerb und die Realisierung des Kunstwerkes stehen insgesamt 50.000 € zur Verfügung.
Nach intensiver Beratung im Refektorium des Klosters zum Heiligen Kreuz befand das Preisgericht aus Kunstsachverständigen, Architekt, Nutzer und Bauherr, dass leider keiner der eingereichten Entwürfe der Aufgabe in vollem Umfang gerecht wurde.
Galerie
Ergänzend gab "das Preisgericht dem Auslober die Empfehlung, ein neues Wettbewerbsverfahren auszuloben. Dabei sollte die Aufgabenstellung im Hinblick auf die Fokussierung seines genau definierten Standortes konkretisiert werden. Für das neue Verfahren schlägt das Preisgericht einstimmig vor, die Verfasser der Arbeit 0003, Herrn Wolfgang Friedrich, und der Arbeit 0005, Frau Pomona Zipser, an der neuen Auslobung zu beteiligen."
Die Wettbewerbsarbeiten sind bis zum Donnerstag den 12.04.2012 im Refektorium des Kulturhistorischen Museums Rostock, Klosterhof 7 zu sehen.
14.03.2012