Zum Content springen
Baustelle für die Zentralen Medizinischen Funktionen auf dem Campus Schillingallee der Universitätsmedizin Rostock © 2018 Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern

Sanierung des Turmgebäudes in der Außenstelle Rostock-Warnemünde

13.06.2016 | EFRE im BBL M-V
Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert mit Unterstützung der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 5,2 Mio. Euro in die Grundinstandsetzung des Turmgebäudes (Haus 2, 1.Bauabschnitt).
Logo des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

Investition in Wachstum und Beschäftigung

Förderung der Forschungs- und Innovationskompetenzen an Hochschulen
Hochschule Wismar, Außenstelle Rostock-Warnemünde - Sanierung Turmgebäude
Verantwortlich für das Bauprojekt ist der Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V), der zum Finanzministerium M-V gehört und u. a. für die Bauaufgaben des Landes verantwortlich ist - in diesem Fall für die der Hochschule Wismar am Standort der Außenstelle in Rostock-Warnemünde.

Zur Historie

Das Gebäude wurde 1961 als Unterrichts- und Bürogebäude in traditioneller Bauweise errichtet und 1966 um den Turmaufbau in Stahlrahmenbauweise mit Glasverkleidung ergänzt.
Die laufenden Sanierungsarbeiten ordnen sich ein in den Ausbau und die Entwicklung des Campus am Ortseingang von Warnemünde. Das Haus 3 wurde im Juni 2012 übergeben, das Rückkühlbecken bereits Ende 2010, die Infrastruktur wird laufend erweitert und Haus 2 mit dem 2. Bauabschnitt nach dem Ende des 1. Bauabschnitts saniert.

Das Bauprojekt

Die Ausbildungs-, Arbeits-, Forschungsbedingungen werden durch diese Grundsanierung erheblich verbessert. Das Haus 2 steht unter Denkmalschutz (Fassade, Treppenhaus). Der Erhalt des baukulturellen Erbes wird durch diese Investition gewährleistet. Der Brandschutz wird durch das Bauprojekt den aktuellen Anforderungen entsprechend hergestellt und mit dem Anbau des 2. Rettungsweges an den Turm erheblich verbessert.
Baubeginn der zurzeit laufenden Grundsanierung war im April 2015. Die geplante Fertigstellung - sofern keine den Bauablauf störenden Ereignisse eintreten - ist für Mitte des kommenden Jahres geplant. Dann werden wir das sanierte Gebäude an die Hochschule Wismar zur Nutzung übergeben.
Das Haus 2 wird auf der Grundlage einer Nutzungsvereinbarung zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Universität Rostock und der Hochschule Wismar durch den Bereich Seefahrt der Hochschule Wismar genutzt. Es beherbergt Büro- und Unterrichtsräume sowie verschiedene Labore und damit die Hauptkapazitäten des Bereiches Seefahrt bestehend aus drei Gebäudeteilen:
  • 5-geschossiger Gebäudeteil mit 2-geschossigem Turmaufbau und darüber liegendem Peildeck (Dachfläche) mit Labor- und Seminartrakt
  • 3-geschossiger Zwischenbau (Verbinder)
  • 3-geschossiger Gebäudeteil mit Büro und Seminarräumen (Klassentrakt) (Umfang Baumaßnahme 2.BA)
Die derzeitige Nutzung des Hauses 2 sollen weitestgehend beibehalten werden. Grundrissänderungen ergeben sich lediglich im Eingangsbereich und im Turmaufbau. Der Turmaufbau ist - insbesondere durch Wassereintritt - geschädigt und stellt auch wegen fehlender Fluchtwege ein Gefährdungspotential aus Sicht des baulichen Brandschutzes dar. Der Turmaufbau soll unter Erhaltung des Stahlskeletts saniert und im Inneren neu gegliedert werden. Erforderlich ist der Einbau eines neuen Treppenhauses als 1. Rettungsweg sowie die Errichtung einer Außentreppe als 2. Rettungsweg. lm Turmgebäude befindet sich die zentrale Wärmeerzeugungsanlage für den gesamten Campus.

Die Gebäudetechnik

Die im Gebäude vorhandenen Systeme für Druckerhöhung und Heizung werden umgesetzt und entsprechend den neuen Anforderungen angepasst, System zur Regelung der Räume werden ergänzt. Für die Regulierung der Raumluft wird ein zusätzliches System installiert, welches durch Datenverbund mit dem Heizungssystem kommuniziert. Die Temperaturen der Serverräume sowie des Abstellraumes mit der Akustikanlage werden jeweils mit einem sogenannten Klimaumluftgerät geregelt.