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Der BBL M-V stellte sich vor auf dem 13. Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2018 in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock © 2018 Holger Martens  Rostock / Norman Wendler  Schwerin

Landgestüt Redefin erhält neue Reithalle

11.02.2013 | Landgestüt Redefin
Zum Jahresende 2012 konnte der Neubau einer weiteren Reithalle an die Leiterin des Landgestüts Redefin übergeben werden. Für die Planung und Betreuung dieses Bauvorhabens wie auch für die Umsetzung weiterer Investitionen auf dem Landgestüt ist der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern zuständig.
Nachdem das Landgestüt im vorherigen Jahr den Neubau einer Multifunktionsreithalle in Betrieb nehmen konnte, erhält es - mit dem Neubau einer weiteren Reithalle - nunmehr auch ein weiteres Kernstück an zusätzlicher Funktionalität.
Das neue Gebäude wird vorrangig als Übungsreithalle für die tägliche Arbeit mit den gestütseigenen Pferden sowie bei pferdesportlichen und pferdezüchterischen Veranstaltungen zur Vorbereitungsphase genutzt, bevor sie in die eigentliche Veranstaltungshalle kommen.
Da die Standsicherheit der bisherigen Reithalle nicht mehr gegeben war, erfolgte bereits Anfang 2012 der Abbruch. Damit war die Baufreiheit eines Ersatzneubaus geschaffen.
Mit dem Neubau erhält das Gestüt eine Reithalle in einer Größe von etwa 22 m x 46 m. Das sind rund 1.000 m², die das Gestüt nunmehr zusätzlich nutzen kann.
In der äußeren Gestaltung orientiert sich das Gebäude an den Neubau der Multifunktionsreithalle. Es ist mit Stahlbetonstützen und einteiligen Brettschichtholzbindern mit gebogenem Untergurt errichtet. Porenbeton-Wandelemente, ein abgesetzter Sichtbetonsockel, Fensterbänder mit integrierten Kippflügelfenstern, Schiebetoranlagen aus einer Stahlrahmenholzkonstruktion sowie die Eindeckung mit Stahl-Sandwichelementen zeigen eine klare und funktionale Formensprache. Diese, zum Teil vorgefertigte Elemente ermöglichten eine schnelle und rationelle Errichtung des Baukörpers. Zudem ist die Reithalle, neben einer kleinen Tribüne für etwa 50 Zuschauer, den notwendigen Reitbanden und dem Reitboden, mit den erforderlichen elektrischen Installationen und einer Beregnungsanlage ausgestattet. Für die Auswahl der Baustoffe und der technischen Gebäudeausrüstung waren die nutzerspezifischen Anforderungen sowie die Nachhaltigkeit der Bauteile von großer Bedeutung.
Nach einer nur siebenmonatigen Bauzeit war das Bauvorhaben Ende Oktober 2012 fertig gestellt. Die Gesamtbaukosten für den Neubau, einschließlich der Abrisskosten für den Altbau, betrugen rund 760.000 Euro.