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Areal der FHöVPuR in Güstrow © 2019 Copter-Drone im Auftrag des Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern

Neubau des neuen Rechenzentrums für die Universität Greifswald wurde gerichtet

17.12.2018 I Richtfest am Berthold-Beitz-Platz
Nach etwas mehr als einem Jahr, in denen das Baufeld hergerichtet und der Rohbau entstanden ist, fand am 6. Dezember 2018 am Berthold-Beitz-Platz in Greifswald das Richtfest für das neue Rechenzentrum der Universität Greifswald statt.
Der Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) ist für das Bauprojekt verantwortlich und bedankte sich mit dem Richtfest traditionell bei allen am Bau Beteiligten. Pünktlich um 14 Uhr begrüßte Uwe Sander, Leiter des BBL M-V Geschäftsbereiches als Vertreter des Bauherrn Land M-V die geladenen Gäste und anwesenden Bauleute auf dem Baufeld und führte durch die Veranstaltung.
Zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik, aus Lehre, Wissenschaft, Forschung und Verwaltung der Universität, Vertreter der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Mitarbeiter bauausführender Firmen und beteiligter Planungsbüros sowie des mit der Projektleitung betrauten Geschäftsbereiches Hochschul- und Klinikbau (HSK) des BBL M-V waren der Einladung zu diesem bedeutsamen Ereignis gefolgt. Nach deren Begrüßung trieben Stefan Wenzl, Leiter der Abteilung IV des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommerns, Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber, Rektorin der Universität Greifswald sowie Prof. Dr. Ralf Schneider, Direktor des Universitätsrechenzentrums, traditionell die letzten Nägel in den Dachsparren ein, der vor dem Rohbau stand.
In den anschließenden Grußworten gaben alle Redner ihrer Freude und Zuversicht Ausdruck, welche mit der Entstehung des neuen Rechenzentrums bereits jetzt einhergehen. Ausführlich beleuchtete Stefan Wenzl die technischen und nachhaltigen Besonderheiten des Neubaus als "Digitales Herz" der Universität. Energie- und Digitalisierungsminister Christian Pegel erläuterte den Zusammenhang zwischen Höhe der Bauinvestitionen und Grad der Nachhaltigkeit sowie die besondere Rolle der Hochschulen in der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung.
Rektorin Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber betonte, dass es ihr "eine besondere Freude ist, so einen Bau entstehen zu sehen" und unterstrich dessen Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Universität Greifswald als zentraler Dienstleister. Mit einem kurzen Exkurs über die Entwicklung von Rechentechnik und Rechenzentren beendete schließlich Prof. Dr. Ralf Schneider in seiner Funktion als Direktor des Rechenzentrums und damit direkter Nutzer und zukünftiger Hausherr die Grußworte und sprach seine Hoffnung aus, "als Kapitän des Schiffes mit seinem Dampfer bald anlegen zu können."
Im Anschluss an die Grußworte verkündete Zimmermann Axel Besekow von der vom BBL M-V beauftragten Firma NOBA Schlüsselfertigbau GmbH den Richtspruch, während der Richtkranz über den Rohbau aufgezogen wurde. Bevor das Richtfest beim traditionellen Richtschmaus seinen Ausklang fand, wurde angestoßen und die Trinkgläser dem Brauch folgend zerschlagen.
Der Bau des neuen Universitätsrechenzentrums, bestehend aus einem Gebäude für die Rechentechnik und einem Seminar- und Verwaltungsgebäude, begann im August 2017. Mit seiner Fertigstellung werden hier zukünftig insgesamt ca. 1.700 m² Flächen zur Verfügung stehen. In den Planungen des Bauprojekts wurde dessen besonderer Charakter als "Leuchtturm für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz" berücksichtigt. Mit der Gesamtinvestition von 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt und dem Programm EFRE der Europäischen Union wird u. a. das Lüftungs- und Klimakonzept energetisch optimiert entwickelt. Ziel ist es, ein hochmodernes und energieeffizientes Rechenzentrum zu bauen.  Der Betrieb des seit 1971 bestehenden Rechenzentrums wird solange aufrechterhalten, bis das neue Rechenzentrum vollständig in Betrieb gegangen ist. Erst dann kann das alte Rechenzentrum abgerissen werden.
Die bisherige Beauftragung erfolgte überwiegend an Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit sind Bauleistungen in Höhe von ca. 80 Prozent der Bausumme beauftragt. Mit Beginn der Winterperiode können nun die Ausbaugewerke des Hochbaus und der Haustechnik mit ihren Bauleistungen beginnen. Die Fertigstellung des Neubaus ist Ende 2019 vorgesehen - sofern keine den Bauablauf störenden Ereignisse eintreten.

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